Shōnishin

Die Kunst der nadellosen Kinderakupunktur

Shōnishin ist eine in Japan anerkannte Kinderbehandlungsmethode, die der Prophylaxe und der Gesunderhaltung dient, aber auch zur Behandlung von Störungen und Erkrankungen Anwendung findet. Eine Ausbildung mit Thomas Wernicke, Arzt, Akupunkteur und Vertreter der anerkannten japanischen Daishi Hari Schule, Osaka.

Eine Ausbildung mit Thomas Wernicke, Arzt, Akupunkteur und Vertreter der anerkannten japanischen Daishi Hari Schule, Osaka.

Shōnishin (jap. shōni – Kind; shin – Nadel/Nadelung) ist eine in Japan anerkannte Kinderbehandlungsmethode, die der Prophylaxe und der Gesunderhaltung dient, aber auch zur Behandlung von Störungen und Erkrankungen Anwendung findet. Im Shōnishin wird mit einem stiftähnlichen Spezialinstrument mittels behutsamer Streich- und Klopftechniken gearbeitet. Es erfolgt keine Penetration der Haut wie bei der klassischen Akupunktur.

Thomas Wernicke zu Gast im Podcast "How to Baby"

1910 hat man in Japan die Behandlung durch „Stechen mit der Nadel“ für Nicht-Ärzte verboten. Das war die Geburtsstunde einer Behandlungsform durch Streichen entlang der Meridiane und Körperoberflächen, erzählt Dr. Thomas Wernicke, etablierter Experte für Shonishin in Europa, Mediziner und langjähriger Kinderexperte.90% aller Babys haben keine Krankheiten, sondern Regulationsprobleme, die sich durch Schlafstörungen, Verdauungsprobleme, Schreien, etc. darstellen, meint Dr.Wernicke und weiters: „Da ist der klassische Kinderarzt oft ziemlich ratlos“.Vor 20 Jahren begann er in Japan Shonishin zu erlernen. Eine Heilmethode die früher nur vom Vater an den Sohn weitergegeben wurde. Wie und wann diese nadelfreie Behandlung bei Babys aber auch sensiblen Erwachsenen angewendet wird, erfahren wir im ersten Podcast HOW TO BABY des neuen Jahres.

Eine Weiterentwicklung erfuhr Shōnishin durch die Einbindung der motorischen, sensorischen, emotionalen und energetischen Entwicklungsebenen in das diagnostische Konzept. Die darauf aufbauenden Behandlungsstrategien eröffnen einen umfangreichen und ganzheitlichen Zugang zum Menschen jeglichen Alters und erweitern somit das Behandlungsspektrum auch auf Erwachsene – hier ganz besonders auf Senioren. Durch diese dem heutigen Wissensstand angepasste Form wurden neue Standards in der Behandlung mit Shōnishin geschaffen.

Die Ausbildung ist geeignet für alle, die prophylaktisch mit Kindern arbeiten und ihr Tätigkeitsspektrum auf einfache Weise erweitern möchten und schon immer den Wunsch hatten, Akupunktur anzuwenden, jedoch aus unterschiedlichen Gründen nicht mit Nadeln arbeiten wollen. Am Ende der 6tägigen Ausbildung wird ein aceki-Diplom ausgestellt, das von der Japanischen Wissenschaftlichen Gesellschaft für Shōnishin (Nihon Shōni Hari Gakkai) anerkannt ist. Die Ausbildung ist zertifiziert durch den Gesundheits-Campus St. Elisabeth in Zusammenarbeit mit der St. Elisabeth Universität Bratislava.

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