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Martje Imkampe
Martje Imkampe
Hebamme

Martje, in welchen Bereichen bist Du als Hebamme besonders im Einsatz?

Ich arbeite seit vielen vielen Jahren als Hebamme, inzwischen ausschließlich freiberuflich ohne Geburtshilfe. In meiner kleinen Praxis betreue ich Schwangere ab Bekanntwerden der Schwangerschaft und im Wochenbett – außerdem begleite ich die Familien im ersten Lebensjahr.

Täglich arbeite ich mit Babyshiatsu. Während meiner Hausbesuche bekommen die Babys oft eine kleine Behandlung. Eltern kommen bei bestimmter Fragestellung zu mir in die Praxis.

Im Elternkindzentrum gibt es offene Babyshiatsukurse.

Wie kann Dich BabyShiatsu in Deiner Arbeit unterstützen?

BabyShiatsu hat meine Arbeit enorm bereichert. Ich beobachte, dass die Babys viel ruhender in dieser Welt ankommen können, auch nach etwas schwierigeren Geburten. Es stärkt die ElternKindBindung sehr. Bei besonderen Herausforderungen kann ich BabyShiatsu sehr gezielt anwenden und die Babys können sich wunderbar entwickeln.

In meine offenen Kursen kommen Eltern aus aller Welt, oft auch nicht deutsch sprechend und aus sehr verschiedenen Lebenssituationen. Körperarbeit ist hier so wertvoll und neben der individuellen Unterstützung für Babys und Eltern erlebe ich Verbundenheit, Integration und Frieden – das berührt mich tief.

Wo ist für Dich der größte Unterschied zur Babymassage und wo können sich beide Methoden gut ergänzen?

Mit BabyShiatsu erreiche ich wirklich in der Tiefe und damit neben anderen Rezeptoren viel besser das Baby in seiner Gesamtheit. Das ist für mich der wesentliche Unterschied zur Babymassage. Außerdem unterstützt mich das Wissen um die Meridianentwicklung dabei, die Babys auf ganz individuelle Weise zu begleiten. Und wenn Eltern auch noch ihre Babys massieren – wunderbar.

Was ist für Dich das Besondere am BabyShiatsu?

Für mich ist BabyShiatsu auf verschiedenen Ebenen eine große Bereicherung.

Ich erlebe einen viel tieferen Kontakt mit Eltern und Babys – das erfüllt mich mit großer Dankbarkeit, Freude und Ruhe.