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Dr.med. Ines Eggers
Dr.med. Ines Eggers
Kinderärztin

Liebe Ines, Du bist Kinderärztin und hast bei der BabyShiatsu-Ausbildung mitgemacht. Welche Themen, waren für Dich besonders interessant?

Besonders spannend waren für mich der andere Blickwinkel auf die Entwicklung von Kindern, die Verbindung meiner schulmedizinschen Ausbildung mit meinem Wissen aus der chinesischen/japanischen Medizin und die Möglichkeit, Eltern eine Art Handwerkszeug zur Unterstützung ihrer Kinder geben zu können.

Könnten Deiner Meinung nach Kinderärzte und Ärztinnen von der Zusammenarbeit mit BabyShiatsu-PraktikerInnen profitieren?

Ja, sicher. Wenn sie bereit sind, Blickwinkel zu ändern und neue Wege auszuprobieren.

Was ist für Dich das Besondere am BabyShiatsu?

Es ist ein schlüssiges Konzept, unterstützt Entwicklungsschritte ohne sie vorweg zu nehmen, gibt Eltern Sicherheit im Umgang mit ihrem Baby und stärkt sowohl Kinder als auch Eltern.

Du bist Initiatorin des "Herzpunkte-Projektes" kannst Du kurz beschreiben, um was es da geht?

Wir möchten mit dem Projekt „Herzpunkte“ Familien mit herzkranken Kindern vor und nach einer Operation Unterstützung anbieten. Unsere Beobachtungen haben gezeigt, dass Kinder und Familien in dieser Zeit extremen Belastungen ausgesetzt sind und die Kinder nach einer Herzoperation unruhiger sind, schlechter schlafen, mehr weinen und insgesamt sich schlechter regulieren können. Das Projekt gibt den Familien bereits vor der Operation die Möglichkeit, Techniken aus dem BabyShiatsu zu erlernen und beinhaltet eine Nachbetreuung auch mit Anwendung von Shonishin.