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Antje Klawitter
Antje Klawitter
Ergotherapeutin / Kindheitspädagogin (B.A.)

Nach vielen Jahren im Beruf (Fachberatung Kindertagesstätten, Leiterin „Inklusiver Fachdienst“…) wähle ich jede weitere Qualifizierung sehr genau aus. Insbesondere ein Aspekt ist dabei für mich von besonderer Bedeutung: Kann ich damit tatsächlich etwas bewirken? Und diese Frage kann ich nur aus tiefsten Herzen bejahen! Endlich ein Konzept (Developmental-Concept), das verschiedenste Blickwinkel zu einem „Bild vom Kind“ vereint. Es erklärt den Zusammenhang zwischen der neurophysiologischen und der entwicklungspsychologischen Entwicklung des Kindes in Abhängigkeit von „notwendigen Rahmenbedingungen“ für diese Entwicklungs- und Reifungsprozesse. Und genau hier werden wir als Erwachsene in die Verantwortung genommen. Denn unser Verhalten ist es, das die Entfaltungspotentiale unserer Kinder bestimmt. Je feinfühliger wir spüren, was Kinder in ihrer frühsten Entwicklung brauchen, desto besser können wir ihren natürlichen Bedarfen gerecht werden und sie unterstützen. Und auch Fachkräfte wundern sich, wie viele dieser Bedarfe in den letzten Jahrzehnten unter dem Aspekt vermeintlicher „Erziehungsnormalität“ fehlinterpretiert wurden… Als besonders wertvoll empfinde ich, dass dieses Konzept mit den entscheidenden Entwicklungen des ersten Lebensjahres startet. Sie sind es schließlich, die als „Fundament“ unser gesamtes Leben (mit)bestimmen. Wenn wir als Fachkräfte Familien mit diesem Know-how entlasten, können wir einen riesigen Beitrag zum Kinderschutz leisten.

Ich danke Frau Karin-Kalbantner Wernicke und ihrem Ehemann Thomas Wernicke für ein Konzept, das mich nicht nur in meiner Haltung bestärkt sondern auch für die Möglichkeit, meine eigenen Handlungspraktiken überprüfen zu können. Es macht mich glücklich, mit Herz, Hand und Kopf arbeiten zu können, je nachdem was es gerade braucht.